Tabak für den Mund: Diese Optionen gibt es

Wird geladen …

Tabak für den Mund: Diese Optionen gibt es

Mundtabake gibt es viele. Und damit sind nicht nur die unterschiedlichen Snus-Sorten gemeint. Immer wieder begegnen uns Fragen zu den Unterschieden zwischen den einzelnen Arten. Zur Aufklarung prasentieren wir euch heute eine kleine Ubersicht:
  • Kautabak: Dieser rauchlose Tabak ist besonders in den USA beliebt. Dabei handelt es sich in der Regel um etwas grober geschnittenen Tabak, der nach der Ernte getrocknet und fermentiert wird. Amerikanischer Kautabak ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhaltlich. Dafur wird er sossiert, also zum Beispiel in mit Fruchtessenzen angereicherten „Sossen“ getrankt. Verkauft wird er als Riegel oder Schnecke, wovon sich die Nutzer etwas abschneiden konnen und den Tabak dann in die Wange legen. Wenn das Aroma nachlasst, wird auf dem Tabak etwas gekaut, um weitere Aromen freizugeben.
  • Amerikanischer Snus: Diese amerikanische Variante entstand in den 1990er Jahren in Anlehnung an das schwedische Original. Er ist in der Regel etwas weniger Feucht als die schwedische Variante und wird haufig mit zusatzlichen Aromen versetzt. Es kommt auch vor, dass dieser Snus Zucker enthalt.
  • Dipping-Tabak: Auch diese Art des rauchlosen Tabaks ist in erster Linie in den USA zu finden. Dieser Tabak wird relativ fein gemahlen, jedoch nicht so fein wie schwedischer Snus. Er ist sehr feucht und wird wie Snus ublicherweise hinter die Unterlippe gelegt. Ursprunglich wurde er in der Los-Variante konsumiert, inzwischen ist er aber auch wie Snus in Portionsbeuteln erhaltlich. Wie andere rauchlose Tabakarten wird Dipping-Tabak oft aromatisiert.
  • Naswar: Diese zentralasiatische Art des Tabaks hat entweder eine fast puderahnliche Konsistenz oder ist ahnlich einer Paste. Naswar ist recht feucht und wird sehr stark „gewurzt“, zum Beispiel mit Sesamol. Aber auch andere Varianten wie Menthol oder verschiedene Fruchtaromen sind gebrauchlich.
  • Makla: Diese Art ist vor allem aus Afrika und Belgien bekannt. Sie ist dem schwedischen Snus sehr ahnlich, nur ist sie noch feiner gemahlen und enthalt mehr Nikotin. Da Makla von der EU als Kautabak klassifiziert wurde, ist der Verkauf legal.