Halten Sie den losen Snus für ein altmodisches Snus-Format, das sich noch dazu nicht so leicht zu verwenden lässt? Das ist aber die falsche Meinung. Loser Snus steht für die Tradition, den intensiven Geschmack und das unvergessliche Snus-Erlebnis.

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Am Anfang seines Siegeszug durch Europa, und zwar am Ende des 18. Jahrhunderts, wurde Snus zum Genuss nicht nur der oberen Bevölkerungsschichten. Damals war er nur in der Form eines trockenen losen Pulvers vorhanden. Als erste Änderung von seiner Erscheinungsform gilt die Anfeuchtung vom gemahlenen Tabaksubstanz, d. h. die Entwicklung von der feuchten Mischung, die die Snuser geformt und sich hinter die Lippe gesteckt haben. Die erste Snus-Marke „Ljunglöfs Ettan“ erschien zu ihrer Zeit auch als loser Snus. Über 150 Jahren war Snus nur in diesem einzigen Format erhältlich. In 1970-er Jahren wurde den portionierten Snus entwickelt, der (wie alle behauptet haben) das ältere, traditionelle Format vom Markt verdrängen sollte. Aber wie man heute feststellen kann, ist er auch bis heute erhältlich und sogar zurzeit viele Fans hat, die die Tradition des Konsums vom losen Snus pflegen.

Das traditionelle lose Format von Snus zeichnet sich durch eine Menge von Vorteilen aus

Sogar Anfänger des Snusens wissen, dass man unter dem losen Snus solche Variante vom Snus versteht, wenn der gemahlene Tabak ohne Verpackung in den runden Dosen verkauft wird. Heutzutage sieht der lose Snus gleich wie 200 Jahren vor aus und ist als Basis von der Snus-Tradition in Schweden bekannt. Die wichtigste Etappe bei der Herstellung von diesem Snus-Format ist die Mahlung von Tabakblättern. Die Feinheit des gemahlenen Tabak-Pulvers ist von großer Bedeutung beim Snusen. Genau von diesem Kriterium hängt ab, wie der lose Snus zusammenhängen lässt und wie stark er tropft. Das führt dazu, dass man nach dem Feinheitsgrad solche Arten unterescheiden:

  • grob gemahlener Snus;
  • mittelfein gemahlener Snus;
  • feinkörnig gemahlener Snus.

Was die Unterschiede bei der Anwendung dieser Arten angeht, so lässt sich der feinkörnige Snus schwieriger zu formen und rinnt mehr als grober Snus. Deswegen ist der grob gemahlene Snus den Anfängern zu empfehlen.

Wenn man über den losen Snus spricht, muss auch solche Tatsache erwähnt werden, dass es auch den losen Snus in der unterschiedlichen Stärken gibt, wie zum Beispiel mittelstärker General Classic (8 mg/g) oder extra starker Odens Extrem (22 mg/g).

Zurzeit gibt es eine lebhafte Diskussion, ob loser Snus besser als portionierter ist oder durch die Schwierigkeiten bei der Verwendung gar nicht konsumiert werden soll. Das ist aber Ihre Entscheidung. Dabei müssen Sie aber nicht vergessen, dass loser Snus viele Vorteile aufweist, die wichtigsten davon – vollmundiger und kräftiger Geschmack und die Sparsamkeit (eine Dose des losen Snus enthält doppelt so viel Snus-Pulver wie Portionssnus).