Welche Wirkungen hat Snus?

Heutzutage können wir in unserer Gesellschaft eines unglaubliches Phänomen beobachten: Das Tabakrauchen baut seine Stellung auf dem Tabakmarkt zugunsten des traditionellen skandinavischen Oraltabaks - Snus - ab. Es schien, niemand kann die Popularität des Rauchens zu überwinden. Aber in den letzten Jahren gewinnt Snus in vielen europäischen Ländern sehr rasch an Beliebtheit. Worin besteht den Erfolg diese Kautabaks? Viele Snus-Liebhaber behaupten, dass diese Art von Tabakprodukten auf besondere Weise auf den Körper wirkt, was zu unvergleichbaren Gefühlen führt. Wie wirkt Snus? Was macht Snus mit Ihrem Körper? In diesem Beitrag finden Sie die Antworten auf alle Fragen rund um Effekte von Snus. 

Effekte von Snus - wie wirkt Snus auf den Körper

Damit Sie besser verstehen können, was beim Snusen in Ihrem Körper geschieht, werfen wir zuerst einen Blick auf die Bestandteile dieses Kautabaks. Je nach der Marke und dem Hersteller kann Snus unterschiedliche Stoffe enthalten, aber in erster Linie besteht er aus auf verschiedene Weise zerkleinertem Tabak, Salz, Wasser und auch entsprechendem Aromastoff. Es ist auch zu beachten, dass die Qualität von Snus in europäischen Ländern sehr streng geprüft wird, deswegen können Sie sicher sein, dass alle Inhaltsstoffe Ihres Snuses von bester Qualität sind. Es ist selbstverständlich, dass Tabak als wichtige Zutat von Snus Nikotin von Natur aus enthält, dabei ist aber Nikotingehalt von jedem Produkt sehr unterschiedlich - je höhere Nikotingehalt, desto stärkere Wirkung. Das Nikotin gehört zur Gruppe Alkaloide, wie zum Beispiel Adrenalin oder Koffein. Wenn der Snuser dieser Kautabak hinter die Oberlippe platziert und die Aufnahme beginnt, gelangt das Nikotin in den Blutkreislauf und danach ins Gehirn, wo schließlich eine Menge der psychischen Reaktionen ausgelöst wird. Dabei wird Dopamin im Gehirn abgesondert - eine natürliche Substanz, die gute Gefühle in unserem Körper verursacht und manche negative Emotionen (Müdigkeit, Angst, Nervosität) unterdrückt. Alkaloid, Zucker, Bewegung und Liebe aktivieren die Absonderung von Dopamin. 

Die Wirkungen von Snus auf dem Körper unterscheiden sich von Person zur Person.  In erster Linie steigern die Pulsfrequenz und der Blutdruck beim Snusen. Nach dem Snusen fühlt man sich fokussiert und dabei entspannt. Der Snus kommt sehr oft beim Training von den Spitzensportlern zum Einsatz, weil sie sich erhoffen, dass diese Dose von Nikotin die Reaktion und die kognitive Wahrnehmung schärfen kann. Deswegen soll der Snus einen starken Energiekick geben. Dank der Unterdrückung der negativen Emotionen hilft Dopamin im Leistungssport gegen die Nervosität vor Wettbewerben. Dabei gehört Snus nicht zur Liste der verbotenen Stoffe von Welt-Antidoping-Agentur. Am meisten dauert die Erhöhung der Herzfrequenzen ca. 40 Minuten und danach folgt einen Leistungsabfall.

Nebenwirkungen von Snus

Snus gilt zwar im Gegenteil zum Rauchen als ein weniger schädliches Tabakprodukt, weil keine Verbrennung beim Snusen stattfindet und die Lungen werden nicht belastet, geht es aber eigentlich auch um ein nikotinhaltiges Produkt, das auch gesundheitliche Folgen verursacht. Wenn wir über die Nebenwirkungen von Snus sprechen, muss man in erster Linie folgende erwähnen: 

  • Abhängigkeit von Nikotin
  • Entzündung der Schleimhaut in der Mundhöhle
  • Zahnfleischrückgang, Infizierung des Zahnfleisches
  • Verfärbung der Zähne
  • Stressige Situation für den Körper

Außerdem treten bei dem übermäßigen Gebrauch Übelkeit und Bauchschmerzen auf. Da Snuskonsum mit einigen Nebenwirkungen verbunden ist, ist es nicht empfohlen, dieses nikotinhaltige Produkt während der Schwangerschaft und Stillens zu konsumieren.